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Nutzen Sie das Wissen unserer professionellen Dozenten und bilden Sie sich in allen wichtigen steuerrechtlichen Themen in erstklassigen Seminaren weiter.

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Grundlagen des Insolvenzsteuerrechts

Das geltende Insolvenzsteuerrecht ist nur rudimentär im Gesetz geregelt. Es ist im Wesentlichen geprägt durch die finanzgerichtliche Rechtsprechung und die Vorschriften der Finanzverwaltung. Das Seminar „Grundlagen des Insolvenzsteuerrechts“ soll den Teilnehmern das nötige Basis-Wissen vermitteln, um auch in einer Insolvenzsituation mit den typischen Problemlagen umzugehen. Es richtet sich vornehmlich an Steuerberater, Rechtsanwälte sowie Insolvenzverwalter und deren Mitarbeiter. Behandelt wird:

    1. das formelle Insolvenzsteuerrecht, etwa die Auswirkungen der Insolvenz auf das Steuerverfahren sowie das Einspruchs- und Klageverfahren; die Abgrenzung von Insolvenzforderungen und Masseverbindlichkeiten; das Verfahren zur Prüfung von Tabellenanmeldungen inklusive Rechtsschutz; die steuerlichen Pflichten in der Insolvenz; Haftungsrisiken von Organen; Aufrechnungsfragen; sowie
    2. das materielle Insolvenzsteuerrecht in Bezug auf einzelne Steuerarten, wie die Umsatzsteuer (Fallgruppen der sog. Doppelberichtigungsrechtsprechung, Sicherheitenverwertung, Forderungseinziehung, Auswirkungen der Insolvenzanfechtung, Rechnungskorrekturen, Aufrechnung, umsatzsteuerliche Organschaft), die Einkommensteuer (Abgrenzung der Vermögensbereiche, Ehegattenveranlagung, Personengesellschaft in der Insolvenz, Sanierungserträge) und die Körperschaftsteuer (Liquidationsbesteuerung, Organschaft).
Termine: 1

Grundlagen der Künstlersozialabgabe (KSA)

An den Beiträgen zur Sozialversicherung für selbstständige Künstler und Publizisten müssen sich durch die betriebliche Künstlersozialabgabe alle Unternehmen beteiligen, die künstlerische oder publizistische Leistungen für betriebliche Belange beanspruchen. Auch Unternehmen, die nur gelegentlich künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen - etwa zur Erstellung von Webseiten oder Broschüren -, müssen die Künstlersozialabgabe zahlen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Verwertung solcher Dienstleistungen alleiniger oder maßgeblicher Gegenstand des Unternehmens ist. Auf die hierfür gezahlten Entgelte müssen sie eine Künstlersozialabgabe von 4,2 % an die Künstlersozialkasse abführen. Da viele Unternehmen ihren Melde- und Abgabepflichten bislang aber nicht oder nur ungenügend nachgekommen sind, wurden die Kontrollen durch die Betriebsprüfer der deutschen Rentenversicherung drastisch verschärft. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass abgabepflichtige Entgelte korrekt erfasst und an die Künstlersozialkasse gemeldet werden. Andernfalls drohen Nacherhebungen für die letzten fünf Jahre, Säumniszuschläge und empfindliche Bußgelder.

In diesem Webseminar erfahren Sie, wann Sie für die Verwertung von künstlerischen oder publizistischen Leistungen Künstlersozialabgabe abführen müssen.

Seminarinhalt

Grundlagen der Künstlersozialabgabe

  • Grundsätzliches zum Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG)
  • Welche Unternehmen sind abgabepflichtig?
  • Wer ist Künstler oder Publizist im Sinne des KSVG?
  • Welche Entgelte sind abgabepflichtig?
  • Welche Melde- und Aufzeichnungspflichten bestehen?
  • Konsequenzen bei Verstößen gegen das KSVG
  • Typische Stolperfallen
  • Vorbereitung der Betriebsprüfung
  • Zum Schluss: Ein Blick auf die Haftung des Steuerberaters
Termine: 1