Betriebsaufspaltung

Betriebsaufspaltung

Grundlagen - Aktuelle Entwicklungen - Praxisfragen

Die Betriebsaufspaltung ist ein weit verbreitetes, aber auch komplexes Rechtsgebiet. Mit einer Betriebsaufspaltung lassen sich die steuerlichen und außersteuerlichen Vorteile von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften verbinden. Gerade das Zusammenspiel mehrerer steuerlicher Rechtsgebiete führt jedoch beim Umgang mit der Betriebsaufspaltung immer wieder zu Schwierigkeiten. In etlichen Praxisfällen gilt es auch, das (ungewollte) Entstehen einer Betriebsaufspaltung zu vermeiden.

In unserem Seminar werden sowohl die Voraussetzungen als auch die Rechtsfolgen einer Betriebsaufspaltung umfassend dargestellt und dabei auch die aktuellen Entwicklungen besprochen. Sowohl der Gesetzgeber als auch der BFH und die Finanzverwaltung haben in letzter Zeit die Koordinaten für Betriebsaufspaltungsfälle an etlichen Stellen verändert. Sowohl bei Begründung als auch bei Beendigung einer Betriebsaufspaltung gibt es zahlreiche Stolperfallen und Haftungsrisiken, die es zu vermeiden gilt.

Sachverhalte aus der täglichen Praxis des Referenten runden die Darstellung ab. 

Referenten

Dipl.-Fw. Friedbert Lang
Dipl.-Fw. Friedbert Lang
Steuerberater
Dozent an der Bundesfinanzakademie, an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden sowie bei verschiedenen Steuerberaterkammern, Mitautor der Grünen Reihe "Körperschaftsteuer" und eines Körperschaftsteuer-Kommentars. Referent für das "Aktuelle Steuerrecht 2019" in Berlin, Hannover und Kassel.

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Gebühren
Themengebiete

395,- € + 19 % USt pro Teilnehmer
inkl. ausführlicher Seminarunterlagen, Mittagsmenue, Snacks und Pausengetränken

Die einzelnen Themenbereiche:

  • Vor- und Nachteile einer Betriebsaufspaltung
  • Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung
    -     Personelle Verflechtung: Die Folgen der Gruppentheorie
    -     Sachliche Verflechtung: Was ist eine wesentliche Betriebsgrundlage? – BFH zum Mandantenstamm usw.
  • Rechtsfolgen der Betriebsaufspaltung
  • Immer wieder ein Streitpunkt: Der Umfang des (oft unerkannten) Betriebsvermögens im Besitzunternehmen
  • Die Angemessenheit der Pacht und die Folgen der Unangemessenheit
  • Mitunternehmerische Betriebsaufspaltung – Ein Thema mit Tücken!
  • Bilanzierungsprobleme in Betriebsaufspaltungsfällen (Pachterneuerung, Umfang des Sonderbetriebsvermögens usw.)
  • Betriebsaufspaltung in der Krisensituation (Pachtreduzierung / Organschaft als Ausweg? / Forderungs- und Pensionsverzicht / Rangrücktritt)
  • Praxisprobleme bei Begründung einer Betriebsaufspaltung: § 20 UmwStG greift nicht! Vorsicht Geschäftswert!
  • Beendigung einer Betriebsaufspaltung - Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung der Betriebsaufgabe
  • Umwandlungen einer Betriebsaufspaltung:
    -     Einbringung des Besitzunternehmens in die Betriebs-GmbH - Das Problem mit den Anteilen (§ 20 UmwStG)
    -     Umwandlung der Betriebs-GmbH auf das Besitzunternehmen (u.a. Steuerfalle des § 18 Abs. 3 UmwStG)
    -     Einbringung eines Besitzeinzelunternehmens in eine Besitz-KG (§ 24 UmwStG)
  • Betriebsaufspaltung bei vorweggenommener Erbfolge und im Erbfall: Erhöhter Beratungsbedarf!
  • Nießbrauch und Betriebsaufspaltung
  • Betriebsaufspaltungen sind § 50i EStG-Fälle: Entwarnung für reine Inlandsfälle, aber Auslandsgesellschafter bleiben ein Problem!

Teilnahmebedingungen

Es gelten die allgemeinen Bedingungen des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Steuerrecht (siehe "AGB").