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Pressemeldungen

22.06.2015: EU greift die Steuerberater an

In der heutigen FAZ-Ausgabe vom 22.06.2015 berichtet Hendrik Kafsack, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel, über ein am vergangenen Donnerstag eröffnetes Verfahren gegen Deutschland.

Grund hierfür ist aus Sicht der EU-Kommision, dass die deutsche Gebührenverordnung für Architekten, Ingenieure und Steuerberater ihrer Ansicht nach gegen das EU-Recht verstößt.

Hier finde Sie den kompletten Artikel: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/freie-berufe-eu-greift-privilegien-von-architekten-und-steuerberatern-an-13654763.html

03.03.2015: Der Erbschaftsteuer-Plan

Schäubles Pläne zur Erbschaftsteuerreform sind viel weitgehender als bisher angekündigt.

Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Dezember die erbschaftsteuerlichen Verschonungen bei der Übergabe von Betriebsvermögen bemängelt und Anpassungen gefordert hat, arbeitet Finanzminister Schäuble mit Hochdruck an einem Gesetzesentwurf zur Reform der Erbschaftsteuer.

Dem Gericht zufolge wurde der Sinn der bestehenden Begünstigung bisher nicht erreicht. Kleinere und mittlere Unternehmen sollten bei Bedürftigkeit von der Erbschaftsteuer entlastet werden, um geplante Investitionen und Arbeitsplätze nicht zu gefährden. Vielmehr war die Inanspruchnahme der Verschonungsregel bisher jedoch nicht die Ausnahme sondern eigentlich die Regel. Die wirtschaftliche Belastbarkeit eines Unternehmens wurde lt. Gericht nicht ausreichend geprüft. Dies muss sich nun ändern.

Was bisher von Herrn Schäuble als „minimalinvasive“ Änderung geplant war zeichnet sich jedoch bereits nach der ersten Bekanntgabe seiner Änderungsvorschläge als massive Schlechterstellung für den Mittelstand ab. Die kürzlich bekannt gewordenen Pläne zur Erbschaftsteuerreform stoßen auf massive Kritik nicht nur der Unternehmerverbände, sondern auch aus der Politik.

Die Eckpunkte des Schäuble-Plans:
Verschonungsmaßnahmen nur bei:

  • einer Betriebsvermögensgrenze von nicht mehr als 20 Millionen pro Erwerber,
  • der Übergabe von ausschließlich betriebsnotwendigen Betriebsvermögen und
  • einer Bedürftigkeitsprüfung unter Einbezug des Privatvermögens des oder der Erben.

Die Kritikpunkte sind vielschichtig. Zum einen wird die Höhe der Betriebsvermögensgrenze als viel zu gering empfunden und eine Nachbesserung auf teilweise bis zu 300 Millionen gefordert. Zudem handelt es sich um eine Freigrenze und nicht etwa um einen Freibetrag, d. h. dass bei Überschreiten der Grenze von 20 Millionen Euro sofort die volle Erbschaftsteuer fällig würde.

Zum Anderen soll nur Vermögen, das zu mehr als 50 % der Tätigkeit des Unternehmers dient (z. B. Werkshallen, Maschinen usw.) von der Steuer freigestellt werden, wohingegen das verbleibende „nicht betriebsnotwendige“ Vermögen in Höhe von 90 % der Erbschaftsteuer unterliegen soll.

Ob ein Unternehmenserbe die zusätzliche Belastung mit der Erbschaftsteuer schultern kann, wird auch noch von der Höhe seines Privatvermögens abhängig gemacht werden. Hier soll die Hälfte seines Privatvermögens angerechnet werden können, wenn analysiert wird, dass die Erbschaftsteuer bezahlt werden kann.

Es ist davon auszugehen, dass die Erbschaftsteuer die Unternehmer und ihre steuerlichen Berater noch nachhaltig beschäftigen wird. Angesichts des kontinuierlich wachsenden Erbschaftsteueraufkommens ist eine fundierte Kenntnis der steuerlichen Rechtslage unverzichtbar. Auch für Kleinbetriebe soll sich nach dem Willen des Finanzministers einiges ändern: Bleiben bisher Betriebe mit weniger als 20 Arbeitsplätzen von einer Bedarfsprüfung des Finanzamts verschont, soll laut Plan erst bei Unternehmen unter 1 Mio. Euro Wert auf eine Prüfung verzichtet werden.

Was am Ende des Tages von den Vorschlägen übrig bleibt und wie die steuerberatenden Unternehmer noch gestaltend auf die geplanten Änderungen einwirken können, wird Ihnen Herr Christoffel in seinem Seminar "Die Erbschaftsteuer nach der BVerfG-Entscheidung " am 27.05.2015 in Frankfurt-Eschborn vortragen.

16.10.2014: Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen und weiterer Vorschriften

Der BMF hat den Referentenentwurf am 09.10.2014 veröffentlicht (Link zum BMF).

Seit dem Erlass der Verordnung zum Erlass und zur Änderung steuerlicher Verordnungen vom 11. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2637) hat sich in mehreren Bereichen des deutschen Steuerrechts fachlich notwendiger Verordnungsbedarf ergeben.

Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen für eine Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen und weiterer Vorschriften greift diesen Bedarf zusammenfassend auf.

16.10.2014: Umsatzsteuerschlüssel bei gemischt genutzten Gebäuden

(BFH vom 03.07.2014, V R 2/10 veröffentlicht am 07.10.2014)

Seit langem kam es bei der Vorsteueraufteilung für ein gemischt genutztes Gebäude immer wieder zu Streitigkeiten.

Der BFH hat jetzt im Fall einer GbR entschieden. Die GbR errichtete auf einem von ihr erworbenen Grundstück ein gemischt genutztes Gebäude. Nach Fertigstellung wurde das Gebäude im EG steuerpflichtig und das erste und zweite OG steuerfrei vermietet.

Grundsätzlich richtet sich die Vorsteueraufteilung in solchen Fällen nach dem objektbezogenen Flächenschlüssel.

Der BFH entschied jetzt, dass eine Aufteilung nach dem objektbezogenen Umsatzschlüssel vorzunehmen ist, wenn erhebliche Unterschiede in der Ausstattung der verschiedenen Zwecken dienenden Räume bestehen.

16.10.2014: Pkw-Überlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer

(BFH vom 05.06.2014 XI R 2/12 veröffentlicht am 08.10.2014)

Handelt es sich bei der Überlassung eines dem Unternehmen zugeordneten Pkw an einen GGF um einen tauschähnlichen Umsatz oder um eine unentgeltliche Wertabgabe?

Diese Antwort ist für die Höhe der Umsatzsteuerbemessungsgrundlage relevant. Handelt es sich um eine unentgeltliche Wertabgabe dann sind als BMG nur solche für die Ausführung des Umsatzes entstandenen Ausgaben anzusetzen, die zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben (§ 10 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 UStG).

Ist hingegen von einem tauschähnlichen Umsatz auszugehen, dann gilt der Wert jedes Umsatzes als Entgelt für den anderen Umsatz (§ 10 Abs. 2 S. 2 UStG)

Diese Frage hat nunmehr der BFH in seinem o.g. Urteil entschieden.

23.09.2014: Registrierungsprozess für das KEA-Verfahren (Kleine einzige Anlaufstelle) bzw. zum sog. Mini-One-Stop-Shop (MOSS) ab dem 01.10.2014 möglich

Änderungen des Orts der sonstigen Leistungen für Telekommunikationsleistungen, Rundfunk- und Fernsehleistungen und für elektronisch erbrachte Dienstleistungen an Nichtunternehmer innerhalb der EU.

Ab dem 01.01.2015 befindet sich der Leistungsort am Wohnsitz des Leistungsempfängers. Dies bedeutet grundsätzlich, dass sich jeder betroffene Unternehmer (Leistungsgeber), der solche Leistungen erbringt, sich in jedem einzelnen dieser EU-Länder registrieren lassen müsste.

Um dies zu vermeiden, wurde das sogenannte KEA-Verfahren bzw. der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Verfahrensvereinfachung für die Unternehmen auf freiwilliger Basis. 

Damit sich die Unternehmen rechtzeitig umstellen können, beginnt bereits ab dem 01.10.2014 der Registrierungsprozeß.

Die Pressemitteilung des Bundesamtes für Steuern als PDF zum Download finden Sie unter: http://www.bzst.de/DE/Ueber_Uns/Presse/Pressemitteilungen/pressemitteilung_2014_09_18.pdf?__blob=publicationFile

23.09.2014: Anschaffungskosten für ein größeres Grunstück sind keine außergewöhnlichen Belastungen

Behinderungsbedingte Anschaffungskosten für ein größeres Grundstück sind einkommensteuerlich keine berücksichtigungsfähigen Mehraufwendungen. Diese Entscheidung des BFH musste jetzt ein an Multipler Sklerose erkrankter Steuerpflichtiger hinnehmen (Urteil vom 17.07.14, VI R 42/13)

Die Pressemitteilung des BFH vom 17.09.2014 finden Sie unter: http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=en&Datum=Aktuell&nr=30460&linked=pm

22.09.2014: Antrag auf Anwendung des TEK-Verfahren muss mit Abgabe der Steuererklärung gestellt werden

Der Antrag nach § 32d (2) Nr. 3 EStG auf Anwendung des TEK-Verfahrens bei einer Beteiligung des Steuerpflichtigen von mehr als 25 % muss spätestens mit Abgabe der Einkommensteuererklärung gestellt werden.

Auch eine Antragstellung in der Zeit nach Abgabe der ESt-Erklärung aber vor Bescheiderteilung ist laut FG Münster verspätet und daher nicht mehr zu berücksichtigen (FG Münster v. 21.08.2014 AZ 7K 4608/11 E).

Das Urteil zum Nachlesen finden Sie unter: https://openjur.de/u/729062.html

22.09.2014: Vorauszahlung von Kosten einer mehrjährigen Zahnbehandlung

Die Vorauszahlung von Kosten einer mehrjährigen Zahnbehandlung kann als Gestaltungsmißbrauch im Sinne von § 42 AO gewertet werden, wenn kein wirtschaftlicher, vernünftiger, außersteuerrechtlicher Grund für diese Vorauszahlung ersichtlich ist (FG München, Urteil vom 12.05.2014 - 7K 3486/11).

Das Urteil zum Nachlesen finden Sie unter: http://www2.nwb.de/portal/content/ir/service/news/news_1438794.aspx

25.03.2014: Keine Änderungen der Voraussetzung für einen steuerbegünstigten Veräußerungs- oder Aufgabegewinn durch STSenkErgG (Änderung des § 34 Abs. 3 EStG)

Mit Urteil vom 05.02.2014, X R 22/12 hat der BFH beschlossen, das für die auf Antrag zu gewährende Tarifbegünstigung nach § 34 Abs. 3 EStG  i. V. m. § 16 EStG weiterhin Voraussetzung ist, dass alle wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang entweder veräußert, in das Privatvermögen entnommen oder anderen betriebsfremden Zwecken zugeführt werden.

Welcher Zeitraum aber zwischen der Ausgliederung einer wesentlichen Betriebsgrundlage und der nachfolgenden Betriebsveräußerung oder Betriebsaufgabe liegen muss, da-mit der Fiskus nicht seine Urteile zur Gesamtplanrechtssprechung hervorholt wurde nicht geklärt.

Im Urteilsfall wurde kurz vor der Betriebsaufgabe eine wesentliche Beteiligung zum Buchwert in ein anderes Betriebsvermögen überführt.

25.03.2014: Vereinfachung des Steuerrechts?

Um das Steuerecht mal wieder zu vereinfachen hat der Bundesrat in einem Gesetzesentwurf vom 14.03.2014 einige Einzelmaßnahmen vorgeschlagen. Hierunter fallen:

  • Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages
  • Vereinfachung des Nachweises von Pflegekosten
  • Erleichterungen beim Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer
  • Zweijährige Gültigkeit von Freibeträgen im Lohnsteuerabzugsverfahren.

Der Gesetzesentwurf wird zuerst der Bundesregierung übermittelt und dann innerhalb von 6 Wochen an den Bundestag.

Quelle: Plenum Bundesrat

25.03.2014: Bankgeheimnis für Ausländer in der EU abgeschafft

Mit Steuerschlupflöchern - jedenfall innerhalb der EU - soll bald Schluss sein. Nach Angaben der Diplomaten haben sich die EU-Staaten in Brüssel auf eine Übereinkunft zur EU-weiten Bekämpfung von Steuerdelikten geeinigt.

Ab dem kommenden Jahr werden alle EU-Mitgliedstaaten – auch Österreich und Luxemburg die erst nach langen Verhandlungen zugestimmt haben – umfassende Steuerdaten austauschen. Hat zum Beispiel ein Deutscher auf einem Konto in einem anderen EU-Staat Einkünfte erzielt, dann werden diese Informationen automatisch an das deutsche Finanzamt weitergeleitet.

Luxemburg will diese verschärfte Informationspflicht ab 2017 anwenden. In einem Interview kündigte der Premierminister Xavier Bettel an, dass das Bankgeheimnis in Luxemburg zum 01.01.2015 fallen wird. In Zukunft sollen auch Gewinne aus Lebensversicherungen oder Investmentfonds sowie Aktiendividenden beim Zinsgesetz berücksichtigt werden. Luxemburg stimmte dieser Verschärfung des Zinssteuergesetzes jedoch erst nach Zusicherung der Kommission zu, dass auch mit bestimmten anderen Staaten Verhandlungen geführt werden mit dem Ziel, dass auch sie bei diesem verschärften Informationsaus-tausch mitziehen. Diese Staaten sind zum Beispiel Monaco, Liechtenstein, San Marino, Andorra aber vor allem auch die Schweiz.

Die förmiliche Verabschiedung des Gesetzes durch den EU-Ministerrat wird in dieser Woche erwartet. Ob mit dieser Verschärfung tatsächlich ein Teil der durch Steuervermeidung und Steuerbetrug geschätzten Billion Euro für den Fiskus gerettet werden kann ist jedoch zweifelhaft. Denn Einkommensmillionäre werden dann versuchen zum Beispiel ihren Wohnsitz in nicht EU-Staaten zu verlegen und andere „legale“ Schlupflöcher graben.

Quelle: dpa

21.02.2014: Direkte Spende an den Papst

Mit Urteil des FG Köln 13 K 3735/10 veröffentlicht am 15.01.2014 musste eine Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Klägerin) eine Niederlage hinnehmen (Revision zugelassen).

Die Klägerin hatte im Rahmen einer Generalaudienz beim Papst (damals noch der deutsche Papst Benedikt XVI) einen Scheck mit der nicht unerheblichen Summe von 50.000 Euro übergeben. Sie erhielt eine sehr nette Spendenbescheinigung in der sich im Namen und im Auftrag des Heiligen Vaters für die großherzige Gabe bedankt wurde und die frohe Botschaft, dass die Spende verbucht wurde und der Verständigung zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Völkern dienen wird, insbesondere interesierten Jugendlichen aus Osteuropa die Beteiligung am Weltjugendtag in Sydney (2008) zu ermöglichen.

Das Finanzamt versagte den im Rahmen der Steuererklärung beantragten Spendenabzug, da die Voraussetzung eines begünstigten Spendenempfängers i. S. d. § 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG nicht vorliegen.

Die Spendenbescheinigung war zwar vom Staatssekretär seiner Heiligkeit im Vatikan ausgestellt worden, dennoch handelt es sich nicht um die Zuwendung an den Vatikanstaat, sondern an die römisch-katholische Weltkirche. Der Papst bzw. der Heilige Stuhl vertrete zwar die katholische Kirche, es handele sich aber dabei um ein souveränes nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt, welches nicht dem Vatikanstaat gleichzusetzen sei.

Der Argumentation der Klägerin, dass die Zuwendung an den Papst als Repräsentanten der römisch-katholischen Weltkirche zugleich als eine Zuwendung an die deutsche katholische Kirche anzusehen sei, die Bestandteil der Weltkirche ist folgte das FG nicht.

Letztendlich konnte der tatsächliche Empfänger der Spende unter der Berücksichtigung, dass der Papst zugleich Staatsoberhaupt, Oberhaupt der katholischen Kirche sowie Bischof von Rom ist nicht eindeutig geklärt werden.

30.01.2014: Die Freude währte kurz…

Gerade hatte der BFH in zwei Entscheidungen vom 16. Mai 2013 VI R 94/10 und VI R 7/11 (veröffentlicht am 09.10.2013) klargestellt, welche Kosten im Rahmen einer Betriebsveranstaltung den teilnehmenden Arbeitnehmern für die Ermittlung der 110 Euro Grenze zuzurechnen und das die auf miteingeladene Familienangehörige entfallende Kosten nicht in die Berechnung der Freigrenze einzubeziehen sind, da weigert sich die Finanzverwaltung in großen Teilen diese Neuregelungen anzuwenden.

Nach ihrer Ansicht sind die „Lockerungen“ wohl zu großzügig. Ob ein sogenannter Nichtanwendungserlass oder sogar eine gesetzliche Neuregelung kommt ist zur Zeit noch nicht absehbar.

Im Streitfall muss wohl der Rechtsweg erneut beschritten werden.

24.01.2014: Umsatzsteuer: Versagung des Vorsteuerabzuges wegen betrügerischen Handelns (FG)

Dass es in den Fällen der Versagung des Vorsteuerabzugs wegen eines betrügerischen Handelns auf der Ebene der Vorlieferanten jeweils auf die konkreten Umstände des Einzelfalls ankommt, zeigt die Entscheidung des 15. Senates vom 16. Dezember 2013 (15 V 3684/13 U).

Der 5. Senat des Finanzgerichts Münster hat wichtige Grundsätze zur Versagung des Vorsteuerabzuges wegen eines betrügerischen Handelns aufgestellt. Er hat im Rahmen eines Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes klargestellt, dass – abweichend vom allgemeinen Grundsatz – das Finanzamt in diesen Fällen regelmäßig die objektive Feststellungslast für die eine Versagung des Vorsteuerabzugs begründenden Umstände trage. Daher müsse es konkrete Anhaltspunkte darlegen, aus denen sich ergebe, dass der Unternehmer von seiner Einbeziehung in einen Umsatzsteuerbetrug gewusst habe bzw. hätte wissen können oder müssen. Entgegen der bisherigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes sei der den Vorsteuerabzug begehrende Unternehmer nicht verpflichtet, einen echten „Negativbeweis“ dahin zu führen, dass er keine Anhaltspunkte für etwaige Ungereimtheiten in Bezug auf den Leistenden und/oder die Leistung hatte. Dies gelte auch in Bezug auf einen vermeintlichen Scheinsitz des Lieferers.

Den kompletten Text finden Sie unter: http://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseFGs/15_01_2014/index.php

Quelle: http://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseFGs/15_01_2014/index.php

22.01.2014: Keine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung bei Mitbenutzung der Zweitwohnung durch Angehörige

Mit Urteil vom 15. November 2013 (Az. 14 K 1196/10 E) hat der 14. Senat des Finanzgerichts Münster entschieden, dass Kosten für eine Wohnung am Beschäftigungsort nicht beruflich veranlasst sind, wenn diese zugleich von einem unterhaltsberechtigten Angehörigen (mit-)genutzt wird.

Das Urteil hierzu finden Sie unter: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2013/14_K_1196_10_E_Urteil_20131115.html

20.01.2014: Einkommensteuer: Neues Anwendungsschreiben zu § 35a EStG (BMF)

Das BMF hat sein bisheriges Anwendungsschreiben zur Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen komplett überarbeitet (BMF, Schreiben v. 10.1.2014 - IV C 4 - S 2296-b/07/0003 :004).

Das Schreiben ersetzt das bisherige Anwendungsschreiben des BMF vom 15. Februar 2010.


Hierzu führt das BMF u.a. aus:

Neubaumaßnahmen: Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht begünstigt. Als Neubaumaßnahmen gelten alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Errichtung eines Haushalts bis zu dessen Fertigstellung (vgl. H 7.4 „Fertigstellung“ EStH) anfallen.

In der Anlage 1 des BMF- Schreibens sind einige begünstigte und nichtbegünstigte Tätigkeitenb beispielhaft aufgezählt.

Personenbezogene Dienstleistungen: Wie zum Beispiel Frisör- oder Kosmetikerleistungen sind keine haushaltsnahen Dienstleistungen, auch dann nicht, wenn sie im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden. Jedoch kann ein Abzug im Rahmen der Pflege- und Betreuungsleistungen in Betracht kommen.

Öffentliche Gelände, Privatgelände: Bei Dienstleistungen, die sowohl auf öffentlichem Gelände als auch auf Privatgelände durchgeführt werden (z.B. Straßen- und Gehwegreinigung, Winterdienst), sind nur Aufwendungen für Dienstleistungen auf Privatgelände begünstigt. Das gilt auch dann, wenn eine konkrete Verpflichtung besteht (z B. zur Reinigung und Schneeräumung von öffentlichen Gehwegen und Bürgersteigen). Nicht begünstigt sind Aufwendungen, bei denen die Entsorgung im Vordergrund steht (z.B. Müllabfuhr). Etwas anderes gilt, wenn die Entsorgung als Nebenleistung zur Hauptleistung anzusehen ist. Auch Aufwendungen, bei denen eine Gutachtertätigkeit im Vordergrund steht, sind nicht begünstigt. Das Gleiche gilt für Verwaltergebühren (s. hierzu auch anhängige Revisionsverfahren BFH - VI R 56/12 u. VI R 55/12).

Schornsteinfegerleistungen: Aus Vereinfachungsgründen brauchen Schornsteinfegerleistungen bis einschließlich VZ 2013 nicht in Schornstein-Kehrarbeiten sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten einerseits (als Handwerkerleistungen begünstigt) und Mess- oder Überprüfungsarbeiten sowie Feuerstättenschau andererseits (nicht begünstigt) aufgeteilt zu werden, sondern können als einheitliche begünstigte Handwerkerleistung berücksichtigt werden (s. hierzu auch anhängige Revision beim BFH - VI R 1/13). Ab dem VZ 2014 kann für Schornstein-Kehrarbeiten sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten des Schornsteinfegers eine Steuerermäßigung nur gewährt werden, wenn sich die erforderlichen Angaben nach Maßgabe der Rdnr. 40 des o.g. BMF Schreibens aus der Rechnung ergeben.

Das o.g. Schreiben steht auf den Internetseiten des BMF zur Ansicht und zum Download bereit. Der Link lautet: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2014-01-10-anwendungsschreiben-zu-paragraf-35a.html


Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de

22.10.2013: Beweiskraft von eingescannten Belegen

Viele Unternehmen scannen bereits ihre Geschäftsunterlagen ein und archivieren elektronisch. Die Originale werden meistens entsorgt. Nach dem Gesetz gilt eine Aufbewahrungspflicht von zur Zeit noch 10 Jahren. Ob u.a. das Finanzamt diese eingescannten Unterlagen auch als Beweismittel anerkennt wurde bisher noch in keinem Rechtsverfahren entschieden.

Der Universitätsprofessor Alexander Roßnagel und der IT-Dienstleister Datev werden daher Ende Oktober in Nürnberg 14 simulierte Gerichtsverhandlungen durchführen, um eine Tendenz der Justiz festzustellen. Die Gerichtsverfahren sind zwar nur simuliert, jedoch mit echten Richtern und Rechtsanwälten.

Die Verhandlungen finden in den Konferenzsälen der DATEV in Nürnberg statt, jedoch werden keine Datevprodukte verwendet. Schwerpunkte der Überprüfung sind die unterschiedlichen Scantechniken und Software. Es bleibt abzuwarten wie die Verhandlungen enden.

22.10.2013: Lohnsteuer: Neues Reisekostenrecht (OFD)

Die OFD Koblenz weist im Rahmen einer Pressemitteilung auf die wichtigsten Änderungen beim steuerlichen Reisekostenrecht ab dem 1.1.2014 hin.

Mit dem Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts v. 20.2.2013 werden die bisherigen steuerlichen Bestimmungen zum steuerlichen Reisekostenrecht mit Wirkung ab dem 1.1.2014 neu geregelt.

Gerne weisen wir in diesem Zusammenhang auch auf unser am 21.11.2013 stattfindendes Seminar Aktuelle Entwicklungen im Lohnsteuerrechthin. Das Seminar von Herrn Dipl.-Fw. Hartmut Loy wird sich an diesem Tag ausführlich mit diesem Themenschwerpunkt beschäftigen.

Die komplette Pressemitteilung des OFD Koblenz finden Sie hier: http://www.fin-rlp.de/start/presse/pressemeldungen/detail/artikel/2780/117/index.html

22.10.2013: Zukunftssicherungsleistungen und 44 Euro – Grenze

Das BMF hat zur Anwendung der 44-Euro-Freigrenze auf Zukunftssicherungsleistungen Stellung genommen. Hintergrund diesbezüglich war die Frage, ob für Beiträge des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers (z. B. private Pflegezusatzversicherung und Krankentagegeldversicherung) die 44-Euro-Freigrenze für Sachbezüge (§ 8 Absatz 2 Satz 9 EStG; ab 2014: § 8 Absatz 2 Satz 11 EStG) anzuwenden ist.

Die Stellungsnahme des BMF finden Sie hier zum Download: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2013-10-10-zukunftssicherungsleistungen.html


22.10.2013: Neues zur Ermittlung der 110 Euro Grenze bei Betriebsveranstaltungen

Gerade noch rechtzeitig vor Durchführung der Weihnachtsfeiern hat der BFH seine Urteile vom 16.05.2013, IV R 94/10 und VI R 7/11 veröffentlicht.

Das Ziel von Betriebsveranstaltungen ist die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu fördern. Da dieses Ziel ja größtenteils im Interesse des Arbeitgebers steht, sind die Aufwendungen dieser Betriebsveranstaltungen, soweit sie im üblichen Rahmen bleiben kein Arbeitslohn. Der übliche Rahmen wird an der Freigrenze von 110 Euro pro Person festgemacht. Wichtig ist daher zu wissen, welche Kosten bei der Ermittlung der 110 Euro – Grenze einbezogen werden müssen und welche nicht.

Die wesentlichen Änderungen zur bisherigen Rechtslage:

  • Keine Einbeziehung der Kosten für teilnehmenden Ehepartner oder anderer Familienangehöriger

    Grundsätzlich wird bei der Ermittlung der Freigrenze die auf Begleitpersonen entfallenden Kosten nicht mehr dem Mitarbeiter angerechnet.

    Im Urteilsfall beliefen sich die Kosten der Veranstaltung auf ca. 68 Euro pro Teilnehmer. Bei teilnehmenden Familienangehörigen z. B. die Ehefrau eines Mitarbeiters wäre früher die 110 Euro Grenze überschritten gewesen ( 2 x 68 Euro = 136 Euro), was bei diesem Mitarbeiter zu in vollem Umfang steuerpflichtigen Arbeitslohn führte. Nach der neuen Rechtssprechung bleibt die Grenze unterschritten.

    Eine Ausnahme zu dieser Regelung besteht lt. BFH für Veranstaltungen, die einen marktgängigen Wert besitzen und die vom Arbeitgeber nicht selbst durchgeführt werden können wie zum Beispiel der Besuch eines Musicals oder Konzerte weltberühmter Künstler anlässlich einer Weihnachtsfeier.

  • Keine Einbeziehung der Kosten für Räume und Organisation

    Der BFH stellte klar, dass eine Bereicherung des Arbeitnehmers nur hinsichtlich der Aufwendungen vorliegt, die der Arbeitnehmer unmittelbar konsumieren kann. Dazu gehört vor allem Speisen und Getränke und Musikdarbietungen. Nicht jedoch die Aufwendungen des Arbeitgebers die die Ausgestaltung der Betriebsfeier betreffen, wie z. B. Miete von Räumlichkeiten, Fahrtkosten und die Beauftragung eines Eventveranstalters.


Die neue BFH-Rechtsprechung ist auf alle noch offenen Fälle anzuwenden.

12.07.2013: Datenübermittlungen an das Finanzamt ab 01.09.2013 nur noch mit Registrierung – Sicherheitszertifikat möglich

Bis zum 31. August 2013 können Steuer(vor)anmeldungen noch ohne Authentifizierung an das Finanzamt elektronisch übermittelt werden, dann endet die Übergangsfrist.

Denn um eine größtmögliche Datensicherheit zu gewährleisten ist bereits seit dem 01. Jan. 2013 eine authentifizierte Datenübermittlung vorgeschrieben.

Das bedeutet, dass jede Übermittlung eindeutig einem Unternehmen zugeordnet werden kann. Ab diesem Datum können die Finanzämter ohne diese Registrierung/Sicherheitszertifikat übersandte Lohnsteueranmeldungen und Umsatzsteuervoranmeldungen nicht mehr verarbeiten. Dies kann dann Verspätungszuschläge bis zu 10% der angemeldeten Steuer nach sich ziehen.

12.07.2013: Handelt es sich bei im Rahmen der Altersteilzeit geleistete Zahlungen um steuerbegünstigte Versorgungsbezüge?

Im Streitfall war einem in 1948 geborenen Beamten bereits in 2002 für den Zeitraum vom 01.08.2004 bis zum 30.11.2013 Altersteilzeit nach dem sog. Blockmodell bewilligt worden.

Bis zum 31.03.2009 wurde Dienst nach Vorschrift absolviert, danach begann bis zum Eintritt in den Ruhestand eine komplette Freistellungsphase. Der Beamte erklärte in seiner Einkommensteuererklärung 2009 die ab dem 01. April 2009 erhaltenen Bezüge als Versorgungsbezüge.

Das Finanzamt wie auch das Finanzgericht stimmten dieser Zuordnung nicht zu und behandelten die Bezüge als laufenden Lohn. Der BFH hat sich dieser Entscheidung mit seinem am 03. Juli 2013 veröffentlichten Urteil vom 21.03.2013 VI R 5/12 angeschlossen.

Während der Freistellungsphase im Rahmen der Altersteilzeit nach dem sog. Blockmodell erzielten Einkünfte sind regelmäßig keine Versorgungsbezüge. Begründet hat der BFH seine Entscheidung unter anderem damit, dass die während der Freistellungsphase gezahlte Vergütung ja eine Entlohnung für die aktive Tätigkeit des Stpl. sei und kein vorgezogenes Ruhegehalt.

12.07.2013: Ehegattensplitting jetzt auch für eingetragene Lebenspartnerschaften

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bundesrat wie erwartet der Änderung des Einkommensteuergesetzes bezüglich des Splittingtarifs für eingetragene Lebenspartnerschaften zugestimmt.

Nachdem das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 07. Mai 2013 die steuerliche Ungleichbehandlung von Homo-Ehen als verfassungswidrig erklärt hat erfolgt jetzt die Umsetzung. Der Bundestag stimmte der Gesetzesänderung bereits am 27.06.2013 zu.

Bisher konnten nur nach bürgerlichem Recht rechtsgültig geschlossene Ehen zwischen Mann und Frau die Tarifvergünstigung das sog. Ehegattensplitting in Anspruch nehmen. Nach der Zustimmung des Bundesrates können dies jetzt auch eingetragene Lebenspartnerschaften. Das Bundesverfassungsgericht hat zudem eine Rückwirkung dieser Gesetzesänderung verlangt, da es die eingetragene Lebenspartnerschaften bereits seit dem 01. August 2001 gibt.

Nach vorläufigen Schätzungen wird diese steuerliche Gleichstellung den Staat pro Jahr etwa 55 Mio. Euro kosten. Für die geplante Rückwirkung nochmals einmalig ca. 150 Mio. Euro.

Eine komplette Gleichstellung der Homo-Ehe ist jedoch nicht erfolgt. Das Adoptionsrecht bleibt Ihnen wie bisher verwehrt.

24.06.2013: Steuerliche Hinweise für Hochwassergeschädigte

Zahlreichen Steuerpflichtigen sind durch das Hochwasser Anfang Juni 2013 große Schäden entstanden. Im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen haben die Finanzministerien der Länder Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Brandenburg, Thüringen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen Maßnahmen auf den Weg gebracht, die Verfahrenserleichterungen für unmittelbar und nicht unerheblich von den Folgen des Hochwassers betroffene Steuerpflichtige vorsehen. Diese sind u.a.:

  • Stundung fälliger Steuern
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge
  • Bildung steuerfreier Rücklagen und Abschreibungserleichterungen für Ersatzbeschaffungen
  • Steuerliche Berücksichtigung von notwendigen Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Kleidung und Hausrat
  • Anpassung der ESt- und KöSt- Vorauszahlungen
  • Bei steuerlichen Nachweispflichten soll großzügig verfahren werden. Dies gilt auch für Spendennachweise. Hier genügt als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung der Bank.

Alle Betroffenen sollten sich wegen möglicher steuerlicher Hilfsmaßnahmen mit ihrem zuständigen Finanzämtern oder den zuständigen Gemeinden (evtl. Erlass von Grundsteuer und Gewerbesteuer) in Verbindung setzen.

Weitere Informationen unter:

24.06.2013: Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte: Wann handelt es sich um eine offensichtlich verkehrgünstige Umwegstrecke?

Für die Bestimmung der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich die kürzeste Straßenverbindung zugrunde zu legen. Eine Ausnahme hiervon besteht, wenn der Steuerpflichtige eine offensichtlich verkehrsgünstigere Strecke benutzt. Nur wann liegt diese vor? Mit dieser Frage befasste sich erneut das FG Rheinland-Pfalz und kam in seinem Urteil vom 21.02.2013 4 K 1810/11 zu folgender Entscheidung:

Eine längere Fahrtstrecke ist nicht offensichtlich verkehrsgünstiger, wenn sie bei ständig wechselnden Verkehrsverhältnissen nur bei bestimmten Verkehrslagen Vorteile gegenüber der kürzesten nutzbaren Straßenverbindung bietet und die Entscheidung darüber welche Strecke genutzt wird immer erst anhand der aktuellen Verkehrslage entschieden wird. Im Streitfall handelte es sich um eine längere Fahrtstrecke über die Autobahn, die wenn keine Stau vorliegt natürlich schneller zurückgelegt werden kann, als die kürzere Verbindung über das Stadtgebiet.

Allein diese Tatsache schließt jedoch bereits aus, dass die längere Streckenführung (im Streitfall über die Autobahn) in jedem Fall derart offensichtlich günstiger wäre, dass sich die Frage nach einer anderen Fahrtstrecke nicht stellen würde.

Auch hier wurde keine Revision zum BFH zugelassen.

Auch der BFH hatte sich mit diesem Thema schon befasst. In seinem Urteil vom 16.11.2011 – VI R 19/11 kam er zu dem Entschluss, dass die Frage der offensichtlich verkehrsgünstigeren Fahrtstrecke immer eine Einzelfallentscheidung ist. Somit nicht in jedem Fall eine Zeitersparnis von mindestens 20 Minuten verlangt werden kann.

Weitere Informationen unter: http://www3.mjv.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil_neu.asp?rowguid={151FD981-D902-434E-911D-62C549459C56}

24.06.2013: Abzug für Kinderbetreuungskosten auch bei Barzahlung

Das FG Niedersachsen hat mit seinem Urteil vom 20.03.2013 (3 K 12356/12) entschieden, dass die Nachweiserfordernis „Erhalt einer Rechnung für die Aufwendungen und Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung“ nicht auf erbrachte Kinderbetreuungsleistungen durch Anstellung einer geringfügig Beschäftigten übertragbar ist. Grund ist, dass hier üblicherweise keine Rechnung erstellt wird sondern bar gegen Quittung ausgezahlt wird.

Eine Revision wurde nicht zugelassen.

Weitere Informationen unter: http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml?doc.id=STRE201375109&st=null&showdoccase=1&paramfromHL=true#focuspoint

15.05.2013: Trotz ernstlicher Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Zinsschranke wird bisher keine Aussetzung der Vollziehung (AdV) gewährt

Mit der Begründung, dass sich kein besonderes Aussetzungsinteresse der Antragstellerin – insbesondere eine durch die Zinsschranke begründete Existenzgefährdung – feststellen lässt, hat das FG Münster den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung abgelehnt.

Da der Senat aber dennoch ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Zinsschranke (§ 4 h EStG) in Bezug auf den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG) und das Gebot der Verhältnismäßigkeit hat wurde die Beschwerde zum Bundesfinanzhof zugelassen.

Weitere Informationen unter: http://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_6_15_05_2013/index.php

14.05.2013: Kein grundsätzliches Verbot zur Anbringung von Satellitenschüsseln durch den Vermieter möglich

Am 14.Mai 2013 gab das Bundesverfassungsgericht der Klage eines turkmenischen Ehepaares statt, das sich durch das Verbot der Anbringung einer Satellitenschüssel durch den Vermieter in seinem Recht auf Informationfreiheit verletzt sah.

Vorausgegangen war bereits ein Urteil des Amts- und Landgericht München, dass dem Vermieter Recht gab einen „Schüsselwald“ zu verhindern, mit dem Verweis auf einen zur Verfügung stehenden Kabelanschluss.

Das Bundesverfassungsgericht sah jedoch im Anbringen einer Antenne ein vom Grundrecht geschütztes Recht des Mieters auf Informationsfreiheit. Denn gerade Ausländer und somit auch ethnische Minderheiten hätten ein besonderes Interesse an den politischen, kulturellen und historischen Informationen in ihrer Sprache.

Demgegenüber sind natürlich auch die Eigentümerinteressen an der auch optisch ungeschmälerten Erhaltung des Wohnhauses zu berücksichtigen. Zulässige Abwägungsgesichtspunkte sind hierbei, in welchem Umfang der Mieter Programme seines Heimatlandes bereits ohne eigene Parabolantenne empfangen kann und ob er über die bereitgestellte Empfangsanlage gegen angemessenes Entgelt ein zusätzliches Prgrammangebot nutzen kann.

Das zuständige Amtsgericht muss nun den Streitfall erneut prüfen (Az.: 1 BvR 1314/11).

Weitere Informationen unter: http://www.focus.de/immobilien/mieten/tid-31205/urteil-des-verfassungsgerichts-mieter-koennen-recht-auf-satellitenschuessel-haben_aid_989487.html

07.05.2013: Modernisierung der GoBs

Der BMF plant zwecks Zusammenfassung und Aktualisierung ein neues BMF Schreiben zu den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff und hat hierzu u. a. den Steuerberaterverband und das  IDW um Stellungnahme zu seinem Entwurf gebeten.

Beide Gremien sehen einen großen Nachbesserungsbedarf, da viele Anforderungen der Finanzverwaltung an die Aufbewahrungsregeln, die Datenzugriffsregeln für die Betriebsprüfung und die Anforderungen an die GoB unverständlich bleiben und damit erhebliche Gefahren für die Steuerpflichtigen darstellen.

Weitere Informationen unter:

02.05.2013: Keine Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 15b EStG

Mit seinem Urteil vom 10.Januar 2013  hat das FG Münser entschieden, dass ein Verlustfeststellungsbescheid nach § 15b Abs. 4 EStG ein Grundlagenbescheid für den Einkommensteuerbescheid desselben Jahres ist und dass § 15b EStG nicht gegen das Grundgesetz verstößt.

Weitere Informationen unter: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2013/5_K_4513_09_E_Urteil_20130110.html

17.04.2013: Erfolgreiche Klagen wegen überlanger Dauer eines finanzgerichtlichen Verfahrens

Der BFH hat mit Urteil vom 17.04.2013 festgestellt, dass die Dauer eines Verfahrens vor dem Finanzgericht Berlin-Brandenburg unangemessen lang war.

Weitere Informationen unter: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=149984

19.04.2013: Umsatzsteuer-Sonderprüfung führte 2012 zu Mehrergebnissen in Höhe von rund 2,3 Mrd. Euro

Wie das Bundesfinanzministerium am 19.04.2013 veröffentlichte, haben die im Jahr 2012 durchgeführten Umsatzsteuer-Sonderprüfungen bei der Umsatzsteuer zu einem Mehrergebnis von rund 2,3 Mrd. Euro geführt. Die Ergebnisse aus der Teilnahme von Umsatzsteuer-Sonderprüfern an allgemeinen Betriebsprüfungen oder an den Prüfungen der Steuerfahndung sind in diesem Mehrergebnis nicht enthalten.

Weitere Informationen unter: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Umsatzsteuer/BMF_Anordnungen_Allgemeines/2013-04-19-ust-sonderpruefungsergebnisse-2012.html

27.03.2013: Voller Kostenabzug bei Fahrten zu verschiedenen Tätigkeitsorten auch für Selbständige!

Mit Urteil vom 22.03.2013 (Az. 4 K 4834/10 E) hat der 4. Senat des FG Münster nun selbstständige Unternehmer in Bezug auf Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte gleichgestellt. Die Abzugsbeschränkung nach § 4 Abs. 5 Nr. 6 EStG ist nach Ansicht des Gerichts auf maximal eine Tätigkeitort beschränkt.

Weitere Informationen unter: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2013/4_K_4834_10_E_Urteil_20130322.html

25.02.2013: Wir optimieren unsere Lehrgänge für Ihren Erfolg!

Wir haben seit mehr als 20 Jahren das Ziel, Ihnen mit unserem Lehrgangsprogramm Jahr für Jahr die bestmöglichste Vorbereitung auf das Steuerberater-Examen anzubieten. Aus diesem Grund optimieren wir Jahr für Jahr unsere Lehrgänge. Die im Sommer 2013 beginnenden Lehrgänge (Vollzeitlehrgang & Verkürzter Vollzeitlehrgang) beinhalten folgende Neuerungen:

  • Referentenwechsel in den Themengebieten Körperschaftsteuer und Umwandlungsteuer

    Auf Anregung der letztjährigen Teilnehmer des Steuerberater-Lehrgangs ist es uns gelungen, Herrn Fred Unterberg (StB) im Rahmen des Lehrgangs, zusätzlich zu seiner bisherigen Dozententätigkeit, nun auch für die Themengebiete Körperschaftsteuer und Umwandlungsteuer gewinnen zu können.

  • Ab sofort beinhalten unsere Lehrgänge Präsenz-Klausurenbesprechungen

    Wir werden dieses Jahr erstmalig Präsenz-Klausurenbesprechungen anbieten. Ab dem 31.07.2013 werden die vier letzten Ertragssteuerrechtsklausuren sowie vier der letzten fünf Bilanzsteuerrechtsklausuren im Rahmen zusätzlicher Unterrichtseinheiten (+ 24 U-Std.) 6x mittwochs bzw. freitags von 14:00 – 18:00 Uhr besprochen. Das Beste daran: Den Teilnehmern entstehen keine Mehrkosten!

  • Diskutieren Sie ab sofort mit anderen Teilnehmern ihre Fragen unter AWS+ Talk

    Mit Start der beiden Lehrgänge bieten wir unseren Teilnehmern ab diesem Sommer mit AWS+ Talk eine neue Online-Plattform. Mit dieser haben Sie jederzeit im Rahmen Ihrer Nachbereitungs- und Lernphase die Möglichkeit, mit anderen Kursteilnehmern Ihre fachlichen Fragen zu diskutieren.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ein Anruf unter der 06171/6996-0 oder eine Nachricht über unser Kontaktformular genügt. Weitere Informationen zu unseren Lehrgängen finden Sie auch auf unserer Internetseite unter www.aws-online.de/Steuerberater-Lehrgaenge.

14.02.2013: Interessanter Artikel zum Thema "Hilfe beim Berufsexamen"

Im Rahmen eines Artikels im Steuer-Consultant 12/12 zum Thema "Hilfe beim Berufsexamen" führte die Redakteurin Irene Winter ein Interview mit unserem geschäftsführenden Gesellschafter Herrn Dipl.-Fw. Ralph Buße.

Den kompletten Artikel zum Nachlesen finden Sie hier: Link

13.02.2013: Deutliche Worte des BFH zum Verhalten der Finanzbehörden in Steuerstrafverfahren und zu Eingriffen durch „Flankenschutzfahnder“

„Das ist, als wenn die GSG 9 den Straßenverkehr regeln würde“ – Deutliche Worte des BFH zum Verhalten der Finanzbehörden in Steuerstrafverfahren und zu Eingriffen durch „Flankenschutzfahnder“

Der BFH hat die Veröffentlichung der Entscheidung vom 4.12.2012 VIII R 5/10, DStR 2013, 253 zum Anlass genommen, zu grundsätzlichen verfahrensrechtlichen Fragen Stellung zu beziehen.

Der BFH möchte das Urteil als deutliches Zeichen an die Finanzbehörden verstanden wissen, dass die Grenzen zwischen einem Steuerstrafverfahren und dem „normalen“ Besteuerungsverfahren nicht verwischt werden dürfen. Denn in einem Steuerstrafverfahren muss sich ein Beschuldigter nicht selbst belasten, während er im Besteuerungs­verfahren zur Mitwirkung des entscheidungs­erheblichen Sachverhalts verpflichtet ist.

Im konkreten Sachverhalt hatten die Finanzbehörden das Steuerstrafverfahren nach einer Hausdurchsuchung eingestellt und nun durch die Steuerfahndung erneut Ermittlungen in derselben Sache angestellt und den Eindruck erweckt, weiter wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung zu ermitteln.

Diese Handlungsweise der Finanzbehörden hat der BFH als ehrabschneidenden Eingriff in die Privatsphäre des Betroffenen beurteilt. Im gegebenen Sachverhalt hätte die Veranlagungsstelle des Festsetzungsfinanzamtes – als milderes Mittel – die Ermittlungen durchführen müssen.

Das rechtswidrige Handeln der Finanzbehörden führt nach der Entscheidung des BFH ggf. zu Verwertungsverboten.

25.01.2013: Wie erreiche ich mein Berufsziel „Steuerberater“?

Viele Examenskandidaten und Interessierte stellen sich im Vorfeld die Frage, ob die Vorbereitungen auf die Steuerberaterprüfung selbstständig zu meistern sind oder ob eine Vorbereitung mit einem professionellen Steuerrecht-Lehrgangsanbieter das Richtige ist.

Betrachtet man die Ergebnisse der Steuerberater-Prüfung 2011/2012, lässt sich diese Frage sicherlich einfacher beantworten. Von bundesweit 5.571 zur Steuerberaterprüfung zugelassenen Examenskandidaten bestanden lediglich 2.487 die schriftliche Prüfung. Das entspricht folglich einer Bestehensquote von gerade einmal 44,6 % oder andersherum ausgedrückt, einer Durchfallquote von 55,4 %.

Dagegen bestanden in den Prüfungsjahren 2010 und 2011 jeweils rund 70 % aller AWS-Teilnehmer, welche den 13-wöchigen Vollzeit-Lehrgang und den 3-wöchigen Klausuren-Intensivlehrgangs besuchten, das Steuerberater-Examen.

Wer ist AWS?

AWS mit Sitz in Oberursel (Taunus) steht für Arbeitskreis für Wirtschafts- und Steuerrecht und ist bereits seit mehr als 20 Jahren auf dem Gebiet der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Steuerrecht tätig. Neben bundesweiten Seminaren mit jährlich knapp 16.000 Teilnehmern zu den verschiedensten Themen des Steuerrechts hat AWS in den vergangenen 20 Jahren bereits mehr als 4.000 Kandidaten erfolgreich auf das Steuerberater-Examen vorbereitet.

Das Lehrgangsangebot von AWS umfasst einen Vorschaltlehrgang, einen Kombinierten Lehrgang, einen Vollzeitlehrgang, einen an diese beiden Lehrgänge anschließenden 3-wöchigen Klausuren-Intensivlehrgang sowie drei Vorbereitungslehrgänge auf den mündlichen Teil des Steuerberater-Examens. Das Angebot wird durch einen Fernlehrgang bereichert und abgerundet.

Als Bonbon kann AWS seinen Teilnehmern bereits seit vielen Jahren die sogenannte AWS-Erfolgsgarantie anbieten. Grund hierfür sind die hohen Bestehensquoten ihrer Teilnehmer. Umfassende Informationen zur AWS-Erfolgsgarantie finden Sie unter: http://www.aws-online.de/aws-erfolgsgarantie

Der geschäftsführende Gesellschafter Ralph Buße sagt hierzu: „Das Steuerberater-Examen verlangt angehenden Steuerberatern sehr viel ab. Neben dem erheblichen Lern- und Zeitaufwand stellt die Vorbereitung auf die Steuerberater-Prüfung auch eine finanzielle Hürde dar. Da wir von der Qualität unserer Dozenten und unseren seit mehr als 20 Jahren erfolgreich durchgeführten Lehrgängen überzeugt sind, was sich unter anderem in der Bestehensquote unserer Lehrgangsteilnehmer wiederspiegelt, bieten wir auch 2013 die AWS-Erfolgsgarantie an. So lässt sich zumindest das finanzielle Risiko für unsere Teilnehmer ein Stück weit besser kalkulieren – auch wenn es wider Erwarten beim ersten Anlauf einmal nicht klappen sollte.“

Weitere Informationen rund um die Steuerberater-Prüfung sowie zu den einzelnen Vorbereitungskursen 2013 finden Sie auf http://www.aws-online.de/Steuerberater-Lehrgaenge

13.12.2012: "Kurz und Kompakt" - neue BMF-Schreiben kurz vor Jahresende

Ob es verfassungsgemäß ist, dass die Gewerbesteuer als Betriebsausgabe nicht abzugsfähig ist darüber wird das BVerG demnächst entscheiden müssen. Der BMF hat ein Schreiben erlassen, dass diesbezügliche Steuerfestsetzungen jetzt vorläufig durchgeführt werden sollen. Dies führt zu einer Erleichterung, da es ist nicht mehr notwendig Einspruch einzulegen.

Das völlständige Schreiben des Bundesfinanzministerium finden Sie hier: Link

Ein weiteres interessantes und wichtiges BMF-Schreiben ist im Umsatzsteuer­bereich über die Abgrenzung zwischen Werklieferung und Werkleistung bei Reparaturen beweglicher körperlicher Gegenstände ergangen.

Das völlständige Schreiben finden Sie hier: Link

14.05.2012: aws-online.de mit neuem Motor unter der Haube!

Neben vielen Verbesserungen hat der AWS - Webauftritt seit heute auch einen neuen Motor unter der Haube

Um unsere Produkte und die dazugehörigen Informationen noch besser und kundenfreundlicher im Internet darstellen zu können haben wir unseren Webauftritt gemeinsam mit der Internetagentur Webkrebse GmbH aus Bruchköbel bereits nach kurzer Zeit erneut redesigned. So bekommen unsere Kunden die zahlreichen Informationen zu unseren Lehrgängen und Seminaren jetzt noch übersichtlicher und lesefreundlicher dargestellt.

„Ein erneuter Re-Design war absolut notwendig. Zwar brachte der vorherige Mitte letzten Jahres bereits zahlreiche Verbesserungen mit sich, doch zeigten die Erfahrungen bereits nach kurzer Zeit, dass eine erneute Überarbeitung notwendig ist. Unsere Kunden sollen sich schließlich auf unserer Webseite wohlfühlen und übersichtlich alle notwendigen Informationen erhalten“, so Mirko Tinz, Marketingleiter des Arbeitskreises für Wirtschaft- und Steuerrecht.

Weitere Informationen zu den Seminaren und Lehrgängen des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Steuerrecht mit Sitz in Hessen finden Sie unter www.aws-online.de

10.11.2011: Erster Lehrgang zur StB-Prüfung '12 ist gestartet - jetzt anmelden!

Dirk Hansen (langjähriger Lehrgangsdozent) und Mirko Tinz (Marketingmanager, AWS) eröffneten vor einigen Tagen gemeinsam mit mehr als 40 Teilnehmern den Samstagslehrgang und gaben damit den Startschuss zur Vorbereitung auf die StB-Prüfung 2012.

Der Samstagslehrgang dient hauptsächlich qualifizierten Steuerfachangestellten bzw. Steuerfachgehilfen oder -sachbearbeitern mit mehrjähriger Berufspraxis dazu, sich gezielt auf die Steuerberaterprüfung 2012 vorzubereiten und Ihr Wissen in verschiedenen Rechtsgebieten systematisch erweitern, inhaltlich vertiefen und aktualisieren möchten. Zudem stellt der Lehrgang den ersten Teil des Kombinierten Lehrgangs zur Vorbereitung auf das StB-Examen dar.

Wir wünschen unseren Teilnehmern viel Erfolg auf Ihrem anstehenden Weg zum Steuerberater-Examen 2012 und werden Sie auf Ihrem Weg bestmöglich begleiten.

Weitere Informationen zu diesem bzw. unseren weiteren Lehrgängen finden Sie unter http://www.aws-online.de/Lehrgaenge

17.08.2011: Neuer Internetauftritt: Relaunch von aws-online.de

Der Arbeitskreis für Wirtschafts- und Steuerrecht (AWS) präsentiert sich seit dieser Woche unter www.aws-online.de in einem neuen Gewand. Dieses sticht vor allem durch ein komplett überarbeitetes und zeitgemäßes Design hervor. Die neugestaltete Startseite lädt den Besucher ein, innerhalb weniger Augenblicke einen Überblick über das Leistungsangebot des AWS zu erhalten und in die Welt der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Steuerrecht einzutauchen.

Prägend für das moderne Seitendesign insgesamt ist neben einem freundlichen Blauton auch eine einfache und übersichtliche Haupt- und Metanavigation. Die Hauptnavigation führt zu einer übersichtlichen Darstellung der Angebote im Aus- und Weiterbildungsbereich, die Metanavigation direkt zu zeitnah stattfindenden Veranstaltungen.

„Der Relaunch von www.aws-online.de war dringend notwendig. Es freut mich sehr, unseren Teilnehmern und Interessenten von heute an auch im Internet unser Leistungsspektrum in einem zeitgemäßen Gewand präsentieren zu können“, so Stephan Busse, Institutsleiter des Unternehmens Arbeitskreis für Wirtschafts- und Steuerrecht OHG.

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